Torte „Rublenyj“ – mit knusprig zartem hauchdünnem Blätterteig

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Knusprig zarte Tortenböden aus hauchdünnem Blätterteig, der in eine Million buttriger Splitter zerfällt, treffen auf die süße Buttercreme mit Karamellgeschmack. Die Torte „Rublenyj“ gehört zu einem der leckersten und gleichzeitig einfachten Desserts der Sowjetzeit. Jedes Stück davon sorgt für einen unwiderstehlichen Genuss im Mund und macht praktisch süchtig. Ein ausführliches Rezept für die Torte „Rublenyj“ mit den genauen Mengenangaben und einer Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du hier ganz unten.

Torte "Rublenyj" Rezept

Was ist Torte „Rublenyj“?

Die Torte „Rublenyj“ gehörte, neben der Nusstorte „Belotschka“ und der Torte „Schwarzer Prinz“, zu einem beliebten hausgemachten süßen Klassiker der sowjetischen Küche. Vor allem an Weihnachten und auf anderen Feierlichkeiten hat man sie gerne serviert. Sie ist eine einfachere Version der klassischen Napoleon Torte.

„Rublenyj“ bedeutet aus dem Russischen übersetzt „Gehackter“. Die Böden für die Torte bestehen aus dem sogenannten „gehackten“ Blätterteig, ähnlich wie die Napoleon Blätterteigschnitten. Für seine Zubereitung hackt man sehr kalte Butter mit einem Halbmondmesser oder Wiegemesser** in Mehl.

Sowjetische Blätterteig-Torte

Einfaches Rezept mit 3 Hauptzutaten

Wenn man Wasser und Salz nicht mitzählt, brauchst du für die Torte „Rublenyj“ nur drei Zutaten. Das sind Mehl, Butter und karamellisierte gezuckerte Kondensmilch**.

Die Zubereitung geht ziemlich einfach. Der größte Aufwand liegt im Ausrollen und Backen der Tortenböden, genau wie für die Grand Napoleon Torte. Aber bei nur 6 Stück davon bist du auch damit schnell fertig.

Sowjetische Torte "Rublenyj"

So gelingen dir knusprig zarte Tortenböden

Für dieses Rezept brauchst du keinen aufwendigen klassischen Blätterteig zu zubereiten. Die Torte besteht aus einer schnellen und einfachen Variante davon, genau wie die Zuckerzungen oder die Torte „Stöpka-Raströpka“. Wichtig ist nur, einige Kleinigkeiten zu beachten, damit dir die Tortenböden richtig knusprig, blättrig und zart gelingen.

Vor allem müssen die Zutaten für den Teig kalt sein. Die Butter dafür solltest du einfrieren. Stelle auch das Wasser rechtzeitig kalt. Optional kannst du sogar Mehl vorher abwiegen und in den Kühlschrank platzieren.

Knete den Teig auf keinen Fall durch. Sammele einfach mit den Händen zügig die entstandenen Teigbröseln zu einer inhomogenen Kugel, genau wie für den Napoleon Kuchen mit Bier-Blätterteig oder die Torte „Monastyrskaja izba“ auch.

Lass den fertigen Blätterteig ausreichend kühlen. Lege ihn dafür für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. Optional kannst du ihn am Vortag fertig machen und über Nacht kühlen.

Arbeite mit dem Blätterteig, so wie mit einem Mürbeteig auch, sowohl vor als auch nach dem Kühlen möglichst schnell, damit er nicht warm wird. Rolle jedes Teigstück sofort, nachdem du es aus dem Kühlschrank holst, und backe es direkt danach.

Kuchen mit Blätterteig-Böden und Karamell-Buttercreme

Diese Blätterteig-Torte ist 

  • knusprig,
  • zart,
  • buttrig,
  • leicht,
  • fein,
  • cremig,
  • karamellig,
  • unglaublich lecker,
  • aromatisch,
  • mit hauchdünnen Böden,
  • mit Karamell-Buttercreme,
  • mit vielen Schichten,
  • einfach mit wenig Zutaten selber zu machen,
  • ideal zum Nachtisch unter der Woche oder für eine Feier,
  • süßer Klassiker der sowjetischen Küche.

Kuchen mit knusprigen Blätterteig-Böden

Torte „Rublenyj“ selber machen: Tipps und Tricks

  • Die Zutaten für den Teig müssen sehr kalt sein, damit die Tortenböden am Ende richtig blättrig schmecken. Friere die Butter dafür vorher am besten ein. Lies auch meine ausfühlichen Tipps für die Zubereitung der Tortenböden hier oben im Beitrag, damit sie dir perfekt gelingen.
  • Ich habe die Butter in Mehl mit einer groben Küchenreibe geraspelt. Du kannst sie stattdessen nach der klassischen Zubereitungsart mit einem Messer hacken.
  • Knete den Teig auf keinen Fall durch, sondern sammele die entstandenen Teigbröseln zu einer inhomogenen Masse.
  • Arbeite mit dem Blätterteig und den gekühlten Teigstücken möglichst zügig, damit sie nicht warm werden.
  • Lass den Teig gründlich kühlen, bevor du ihn ausrollst.
  • Wenn du eine höhere Torte haben willst, kannst du mehr als 6, dafür im Diameter kleinere Böden machen.
  • Lass keinen der Tortenböden unbeaufsichtigt im Backofen. Sie werden ziemlich schnell fertig und könnten anbrennen.
  • Gehe mit den Tortenböden vorsichtig um, denn sie sind sehr dünn und brüchig.
  • Butter und karamellisierte gezuckerte Kondensmilch für die Creme müssen zimmerwarm sein und beide etwa die gleiche Temperatur haben, damit sie sich beim Aufschlagen gut verbinden können, ohne dass die Masse gerinnt.
  • Meine Torte „Rublenyj“ enthält nur wenig Creme, sodass die Tortenböden nach dem Durchziehen knusprig bleiben. Magst du sie cremiger, dann bereite eine größere Portion Creme zu.
  • Bewahre die Torte im Kühlschrank auf. Sie bleibt über mehrere Tage knusprig.

Video Rezept für Torte „Rublenyj“

Auf meinem Youtube-Kanal findest du übrigens ein kurzes Video für die Torte „Rublenyj“. Da kannst du dir genau anschauen, wie du sie selber machst. Wenn du keine Videos mehr von mir verpassen willst, abonniere gerne meinen Kanal.

Hast du die Torte „Rublenyj“ nach diesem Rezept zubereitet? Ich freue mich auf dein Ergebnis, deine Sternen-Bewertung und deinen Kommentar hier weiter unten, wie sie dir gelungen ist und geschmeckt hat.

Probiere noch diese sowjetischen Torten Rezepte aus:

Torte "Rublenyj" Rezept

Torte "Rublenyj"

Knusprig zarte Tortenböden aus hauchdünnem Blätterteig, der in eine Million buttriger Splitter zerfällt, treffen auf die süße Buttercreme mit Karamellgeschmack. Die Torte "Rublenyj" gehört zu einem der leckersten und gleichzeitig einfachten Desserts der Sowjetzeit. Jedes Stück davon sorgt für einen unwiderstehlichen Genuss im Mund und macht praktisch süchtig. Mit diesem Rezept kannst du die Torte "Rublenyj" selber machen.
Prep Time 10 Minuten
Cook Time 1 Stunde 10 Minuten
Kühlzeit 9 Stunden
Gericht Nachspeise
Küche Russisch, Sowjetisch
Portionen 10

Zutaten
  

für den Teig

  • 300 g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 200 g Butter tiefgefroren
  • 125 ml Wasser kalt
  • Mehl für die Arbeitsfläche

für die Creme

Anleitungen
 

Zubereitung des Teiges

  • Vermische in einer Rührschüssel Mehl mit Salz.
  • Wälze kalte Butter immer wieder im Mehl und raspele sie zügig mit einer groben Küchenreibe, sodass feine Streusel entstehen.
  • Gieße kaltes Wasser dazu, vermische es mit einem Teigschaber und sammele die entstandenen Teigbröseln mit den Händen kurz und zügig zu einer inhomogenen dicken Teigwurst (nicht durchkneten!).
  • Teile den Teig in 6 gleich große Stücke und lege sie abgedeckt 1 Stunde kalt.
  • Hole zuerst das erste Teigstück aus dem Kühlschrank, wälze es in Mehl und rolle es auf einem Blatt Backpapier sehr dünn zu einem groben Kreis aus, auf den knapp ein Ø 26 cm großer Tortenring reinpasst. Platziere den Ring auf den ausgerollten Teig und schneide den Kreis aus. Ziehe das Backpapier damit auf ein Backblech, stich den Tortenboden und die abgeschnittenen Teigreste mehrmals mit einer Gabel ein und backe sie im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober- und Unterhitze ca. 8 Minuten leicht goldbraun.
  • Hole die restlichen Teigstücke nacheinander aus dem Kühlschrank, role sie genauso wie das erste Stück aus, schneide Ø 26 cm runde Tortenböden daraus aus und backe sie zusammen mit den entstandenen Teigresten nacheinander.
  • Lass die 6 Tortenböden und die Teigreste auskühlen. Zerbrösele die Teigreste anschließend fein.

Zubereitung der Creme

  • Schlage weiche Butter ca. 5 Minuten zu einer luftig cremigen, hellen Masse auf.
  • Gib portionsweise karamellisierte gezuckerte Kondensmilch dazu und schlage es jedes Mal zu einer homogenen Karamellcreme auf.

Zubereitung der Torte

  • Streiche vorsichtig alle Tortenböden dünn mit der Creme ein, lass dabei eine kleine Menge Creme für die Seiten der Torte übrig, und stapele sie aufeinander. Bestreiche die Seiten der Torte mit der übrigen Creme. Bestreue die Torte komplett mit den Blätterteig-Bröseln.
  • Stelle die Torte "Rublenyj" ca. 8 Stunden oder über Nacht kalt.

Notizen

  • Die Zutaten für den Teig müssen sehr kalt sein, damit die Tortenböden am Ende richtig blättrig schmecken. Friere die Butter dafür vorher am besten ein. Lies auch meine ausfühlichen Tipps für die Zubereitung der Tortenböden hier oben im Beitrag, damit sie dir perfekt gelingen.
  • Ich habe die Butter in Mehl mit einer groben Küchenreibe geraspelt. Du kannst sie stattdessen nach der klassischen Zubereitungsart mit einem Messer hacken.
  • Knete den Teig auf keinen Fall durch, sondern sammele die entstandenen Teigbröseln zu einer inhomogenen Masse.
  • Arbeite mit dem Blätterteig und den gekühlten Teigstücken möglichst zügig, damit sie nicht warm werden.
  • Lass den Teig gründlich kühlen, bevor du ihn ausrollst.
  • Wenn du eine höhere Torte haben willst, kannst du mehr als 6, dafür im Diameter kleinere Böden machen.
  • Lass keinen der Tortenböden unbeaufsichtigt im Backofen. Sie werden ziemlich schnell fertig und könnten anbrennen.
  • Gehe mit den Tortenböden vorsichtig um, denn sie sind sehr dünn und brüchig.
  • Butter und karamellisierte gezuckerte Kondensmilch für die Creme müssen zimmerwarm sein und beide etwa die gleiche Temperatur haben, damit sie sich beim Aufschlagen gut verbinden können, ohne dass die Masse gerinnt.
  • Meine Torte "Rublenyj" enthält nur wenig Creme, sodass die Tortenböden nach dem Durchziehen knusprig bleiben. Magst du sie cremiger, dann bereite eine größere Portion Creme zu.
  • Bewahre die Torte im Kühlschrank auf. Sie bleibt über mehrere Tage knusprig.
  • Beachte die ausführlichen Tipps und Tricks für das Zubereiten der Torte "Rublenyj" oben im Beitrag.

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